Open Source - CAN und RS485 Bus Schlösser ansteuern

Offene Schlossintegration für intelligente Schrank- und Spindelsysteme Raspberry, Arduino, CAN BUS

Elektronische Möbelschlösser von PS Locks lassen sich über eine offene CAN-Bus-Schnittstelle direkt in eigene Anwendungen, Schranksteuerungen und übergeordnete Systeme integrieren.

Mit der PS Locks Open Integration Platform (OIP) steht zusätzlich eine moderne Gateway- und Softwarelösung zur Verfügung, die die Verbindung zwischen den elektronischen Schlössern, IP-Netzwerken und kundenspezifischen Anwendungen vereinfacht.

Von der einzelnen Schlosssteuerung bis zur zentral verwalteten Schrankanlage: Hardware, Kommunikation und Software lassen sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen.

 

Software für Raspberry auf Github: https://github.com/sigar-nxp/CAN 

 

API der CAN Bus Schnittstelle auf Github: https://github.com/sigar-nxp/CAN/blob/main/README.md
 

Partnerprojekt: GymLock

Ein Praxisbeispiel für die Integration der offenen PS Locks API in eine professionelle Locker-Management-Plattform für Fitnessstudios. 

GymLock zeigt, wie sich auf Basis unserer offenen Schnittstellen komplette Softwarelösungen entwickeln lassen.

GymLock bietet zudem eine API Integration zu den großen Anbietern wie Magicline an.

https://gymlock.fit/

PS Locks CAN & Open Integration Platform

Offene Schlossintegration für intelligente Schrank- und Spindelsysteme

Elektronische Möbelschlösser von PS Locks lassen sich über eine offene CAN-Bus-Schnittstelle direkt in eigene Anwendungen, Schranksteuerungen und übergeordnete Systeme integrieren.

Mit der PS Locks Open Integration Platform (OIP) steht zusätzlich eine moderne Gateway- und Softwarelösung zur Verfügung, die die Verbindung zwischen den elektronischen Schlössern, IP-Netzwerken und kundenspezifischen Anwendungen vereinfacht.

Von der einzelnen Schlosssteuerung bis zur zentral verwalteten Schrankanlage: Hardware, Kommunikation und Software lassen sich flexibel an die jeweilige Anwendung anpassen.


Eine offene Plattform für Ihre Schrankanlage

Viele elektronische Schrankanlagen benötigen mehr als nur ein elektronisches Schloss. Entscheidend ist die Möglichkeit, Schlösser zuverlässig zu integrieren, Zustände auszulesen, Berechtigungen zu verwalten und Betriebsdaten an übergeordnete Systeme weiterzugeben.

Die PS Locks Plattform schafft dafür eine offene technische Grundlage.

Ihre Vorteile

  • Offene CAN-Bus-Kommunikation

  • Direkte Integration in kundenspezifische Systeme

  • Zentrale Steuerung mehrerer Schlösser

  • Echtzeit-Statusinformationen

  • RFID-basierte Benutzeridentifikation

  • Automatische Geräteerkennung

  • Webbasierte Bedienoberfläche mit OIP

  • REST-API für externe Anwendungen

  • Ereignis- und Audit-Protokollierung

  • Linux- und Raspberry-Pi-basierte Integration

  • Keine Bindung an eine proprietäre Cloud

  • Geeignet für OEMs, Integratoren und Anlagenbauer


PS Locks Open Integration Platform (OIP)

Das Gateway zwischen Schloss, Netzwerk und Anwendung

Die Open Integration Platform (OIP) verbindet die hardwareseitige CAN-Kommunikation der PS Locks Schlösser mit modernen IP-basierten Anwendungen.

Das Gateway übernimmt die hardwarenahe Kommunikation mit den Schlössern und stellt gleichzeitig eine einfach nutzbare Software-Schnittstelle für übergeordnete Systeme bereit.

Damit können Schrankanlagen beispielsweise über einen Webbrowser, eine eigene Anwendung, eine Gebäudeleittechnik oder ein Schrankverwaltungssystem gesteuert und überwacht werden.

OIP auf einen Blick

CAN-Bus → OIP Gateway → REST API / Web Dashboard → Kundensystem

Die hardwarenahe Kommunikation bleibt dabei von der Anwendungsebene getrennt. Das erleichtert die Integration und ermöglicht eine flexible Erweiterung der Software.


Was können die PS Locks Schlösser?

Elektronische Möbelschlösser für flexible Anwendungen

PS Locks Schlösser sind für die Integration in Schränke, Spinde und andere Möbelanwendungen ausgelegt.

Je nach Schloss und Konfiguration stehen unterschiedliche Betriebsfunktionen zur Verfügung.

Freie Schrankwahl

Im freien Schrankwahlmodus ist das Fach zunächst frei.

Der Benutzer identifiziert sich beispielsweise über einen RFID-Transponder. Das Schloss verriegelt das ausgewählte Fach und kann anschließend mit demselben Transponder wieder geöffnet werden.

Dieser Betriebsmodus eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen Benutzer ein beliebiges freies Fach auswählen können.

Typische Anwendungen:

  • Fitnessstudios

  • Schwimmbäder

  • Umkleidebereiche

  • Mitarbeiterbereiche

  • öffentliche Einrichtungen


Feste Schrankzuweisung

Bei einer festen Zuordnung ist ein bestimmtes Fach einem Benutzer oder einer Berechtigung zugeordnet.

Das Schloss bleibt grundsätzlich verriegelt. Ein berechtigter RFID-Transponder löst die definierte Öffnungsfunktion aus.

Nach dem Schließen der Tür kann das Schloss automatisch wieder verriegeln.

Dieser Betriebsmodus eignet sich beispielsweise für:

  • Mitarbeiter-Spinde

  • Hotels

  • Schulen

  • Krankenhäuser

  • Produktions- und Logistikbereiche


RFID-Zugriff und Berechtigungen

Benutzeridentifikation direkt am Schloss

Die PS Locks Schlösser können RFID-Transponder zur Identifikation und Berechtigungsprüfung verwenden.

Die OIP kann RFID-Ereignisse erfassen und an übergeordnete Anwendungen weitergeben.

Dadurch lassen sich unterschiedliche Benutzer- und Berechtigungskonzepte realisieren.

Mögliche Funktionen

  • Temporäre Benutzerberechtigungen

  • Dauerhafte Berechtigungen

  • Master- bzw. Servicekarten

  • Individuelle Berechtigungsprofile

  • Ereignisprotokollierung

  • Verwaltung von Benutzerzugriffen über ein übergeordnetes System

Die konkrete RFID-Funktionalität ist abhängig vom eingesetzten Schlossmodell und der jeweiligen Systemkonfiguration.


Echtzeit-Zustandsüberwachung

Wissen, was im Schrank passiert

Für moderne Schrankanlagen reicht es nicht aus, lediglich einen Öffnungsbefehl an ein Schloss zu senden.

Die OIP kann Zustandsinformationen der angeschlossenen Schlösser erfassen und in Echtzeit bereitstellen.

Dazu gehören je nach eingesetzter Hardware unter anderem:

  • Verriegelt

  • Entriegelt / Riegel eingezogen

  • Tür offen

  • Tür geschlossen

  • RFID-Ereignisse

  • Fehler- und Statusinformationen

Dadurch kann ein übergeordnetes System jederzeit erkennen, welchen Zustand ein Fach tatsächlich hat.


Door Close Guard

Zusätzliche Überwachung bei offenstehender Tür

Bei entsprechend ausgestatteten bzw. konfigurierten Systemen kann die Türstellung überwacht werden.

Bleibt eine Tür länger als vorgesehen geöffnet, kann die Anlage den Benutzer über optische oder akustische Signale aufmerksam machen.

Dadurch lassen sich Fehlbedienungen reduzieren und offene Fächer schneller erkennen.

Die genaue Funktion und Parametrierung hängt von der verwendeten Schloss-Hardware und Systemkonfiguration ab.


Optische und akustische Rückmeldung

Klare Signale für den Benutzer

LEDs und akustische Signale ermöglichen eine unmittelbare Rückmeldung direkt am Schloss.

Je nach Schlossmodell und Konfiguration können unterschiedliche Zustände signalisiert werden.

Beispiele:

  • erfolgreiche Identifikation

  • Öffnung

  • Verriegelung

  • ungültige Berechtigung

  • Fehler

  • Warnung

  • Alarm

Damit erhält der Benutzer eine klare Rückmeldung, ohne dass eine zusätzliche Anzeige erforderlich ist.


 

Open CAN Interface

Direkter Zugriff auf die Schlosskommunikation

Die PS Locks Schlösser kommunizieren über einen robusten CAN-Bus.

Die offene Schnittstelle ermöglicht es Systemintegratoren, die Schlosskommunikation in eigene Steuerungen und Anwendungen zu integrieren.

Technische Basis

  • CAN 2.0A

  • 11-Bit-Identifier

  • 50 kbit/s

  • Linientopologie

  • Linux SocketCAN

  • CAN-Interface, beispielsweise can0

Die CAN-Schnittstelle eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen mehrere Schlösser zuverlässig über eine gemeinsame Busleitung betrieben werden sollen.


Bis zu 126 Schlösser pro Buslinie

Eine CAN-Buslinie kann entsprechend der Systemadressierung und Netzwerkplanung mit einer großen Anzahl von Schlössern betrieben werden.

Bei der OIP-Implementierung können bis zu 126 Schlösser pro Buslinie verwaltet werden.

Damit eignet sich die Plattform sowohl für kleine Einzelanlagen als auch für größere Schrank- und Spindsysteme.

Die tatsächlich mögliche Anzahl hängt von Busaufbau, Verkabelung, Versorgung, Teilnehmeradressierung und den eingesetzten Komponenten ab.


Automatische Geräteerkennung

Zero-Config-Inbetriebnahme

Die OIP erleichtert die Inbetriebnahme neuer Schlösser.

Neu angeschlossene Geräte können am CAN-Bus automatisch erkannt werden. Anschließend können sie einer festen logischen ID und einer verständlichen Bezeichnung zugeordnet werden.

So wird aus einer technischen Geräteadresse beispielsweise:

CAN Node 17 → Spind 12

oder:

CAN Node 24 → Umkleide Damen – Fach 24

Die Zuordnung kann über das Web-Dashboard oder über die API erfolgen.


Web Dashboard

Alle Schlösser zentral im Browser

Die OIP stellt eine moderne webbasierte Bedienoberfläche zur Verfügung.

Nach dem Aufruf über einen Standard-Webbrowser stehen die angeschlossenen Schlösser zentral zur Verfügung.

Dashboard-Funktionen

  • Übersicht aller angeschlossenen Schlösser

  • Anzeige des aktuellen Schlossstatus

  • Anzeige des Türstatus

  • Direkte Bedienung

  • Öffnen

  • Dauer-Auf

  • Sperren

  • Geräteidentifikation

  • Anzeige von Ereignissen

  • Anzeige von Fehlerzuständen

Statusänderungen können über Server-Sent Events (SSE) unmittelbar an die Weboberfläche übertragen werden.

Ein manuelles Neuladen der Seite ist dadurch nicht erforderlich.


Individuelle Namen und Konfiguration

Aus technischen IDs werden verständliche Anlagen

Jedes Schloss kann mit einem individuellen Namen versehen werden.

Beispiele:

  • Spind 01

  • Spind 02

  • Werkzeugschrank 07

  • Umkleide Herren 12

  • Hotelzimmer 204

  • Materialschrank A-17

Die Konfiguration wird dauerhaft gespeichert und bleibt auch nach einem Neustart des Gateways erhalten.

Dadurch eignet sich die OIP auch für größere Anlagen mit vielen identischen Schlössern.


Ereignis- und Audit-Log

Vollständige Nachvollziehbarkeit

Für professionelle Anlagen ist die Nachvollziehbarkeit von Bedienvorgängen und Ereignissen wichtig.

Die OIP kann relevante Ereignisse mit Zeitstempel erfassen und in einem zentralen Ereignisprotokoll speichern.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • RFID-Scans

  • Öffnungsvorgänge

  • Verriegelungen

  • manuelle Bedienvorgänge

  • Alarme

  • Fehler

  • Zustandsänderungen

  • Systemereignisse

Das Audit-Log steht sowohl in der Weboberfläche als auch für die weitere Verarbeitung über die Software-Schnittstelle zur Verfügung.


REST API

Integration in Ihre eigene Software

Die OIP stellt eine moderne HTTP-basierte REST-API zur Verfügung.

Damit können externe Anwendungen die angeschlossenen Schlösser abfragen und steuern, ohne direkt mit dem CAN-Bus kommunizieren zu müssen.

Mögliche Integrationen

  • Schrankverwaltungssoftware

  • Zutrittskontrollsysteme

  • Hotelsoftware

  • Gebäudeleittechnik

  • Produktionssysteme

  • ERP-/MES-Systeme

  • eigene Webanwendungen

  • mobile Anwendungen

  • Cloud-Anwendungen

Die API stellt dabei eine klare Trennung zwischen der Anwendung und der hardwarenahen CAN-Kommunikation her.


OpenAPI & Swagger

Entwicklerfreundliche Schnittstelle

Die REST-API kann über eine OpenAPI-/Swagger-Dokumentation beschrieben und getestet werden.

Damit können Entwickler die verfügbaren Endpunkte schnell nachvollziehen und eigene Integrationen aufbauen.

Typische Aufgaben sind beispielsweise:

Schloss suchen

→ Geräte und Statusinformationen abrufen

Schloss öffnen

→ Öffnungsbefehl an ein bestimmtes Fach senden

Konfiguration ändern

→ Betriebsparameter und Zuordnungen verwalten

Ereignisse abrufen

→ Historische Ereignisse auswerten

Live-Status empfangen

→ Statusänderungen über SSE verarbeiten


Systemarchitektur

Hardware und Software sauber getrennt

Die OIP basiert auf einer modularen Architektur.

Schloss-Ebene

PS Locks elektronische Möbelschlösser

Feldbus-Ebene

CAN-Bus / CAN 2.0A

Gateway-Ebene

Linux / Raspberry Pi / Industrie-PC

Software-Ebene

Linux SocketCAN + OIP

Integrations-Ebene

REST API + SSE

Anwendungsebene

Web Dashboard / Kundensoftware / Drittsystem

Diese Architektur ermöglicht es, die Schloss-Hardware unabhängig von der eigentlichen Benutzeranwendung zu betreiben.


Software-Technologie

Die OIP basiert auf etablierten Open-Source-Technologien.

Technologie-Stack

  • Linux

  • SocketCAN

  • Python

  • FastAPI

  • REST API

  • Server-Sent Events (SSE)

  • SQLite

  • HTML / JavaScript

  • TailwindCSS

Dadurch bleibt die Plattform transparent und kann von Entwicklern und Systemintegratoren flexibel erweitert werden.


Hardware-Anforderungen

Kompakte Gateway-Hardware

Als Gateway kann beispielsweise ein Raspberry Pi oder ein anderer Linux-basierter Industriecomputer eingesetzt werden.

Typischer Aufbau

  • Raspberry Pi oder Linux-IPC

  • CAN-Interface / CAN-Shield

  • CAN-Bus-Verkabelung

  • Ethernet oder WLAN

  • PS Locks elektronische Möbelschlösser

Die genaue Hardwareauswahl richtet sich nach Anzahl der Schlösser, Einbauumgebung, Versorgung und den Anforderungen der jeweiligen Anlage.


Entwickler-Support

Entwickeln Sie Ihre eigene Anwendung

Die offene Architektur ermöglicht es Entwicklern, eigene Anwendungen und Steuerungen auf Basis der PS Locks Plattform zu entwickeln.

Im Repository stehen je nach Projektstand unter anderem Softwarebeispiele und Tests zur Verfügung.

Für Integratoren interessant

  • Python-Beispiele

  • CAN-Kommunikation

  • API-Integration

  • Geräteerkennung

  • Schlosssteuerung

  • Statusüberwachung

  • Ereignisverarbeitung

  • automatisierte Tests


Open Source und transparente Integration

Keine Black Box

Eine offene Schnittstelle erleichtert die langfristige Integration von elektronischen Schlössern in kundenspezifische Systeme.

Statt einer ausschließlich proprietären Komplettlösung können Entwickler die Kommunikation nachvollziehen und ihre eigene Softwarearchitektur darauf aufbauen.

Das ist besonders interessant für OEMs und Systemintegratoren, die ihre Software, Benutzeroberfläche und Geschäftslogik selbst kontrollieren möchten.


Typische Anwendungen

Eine Plattform – viele Einsatzmöglichkeiten

Fitness & Sport

Schrankanlagen für Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sporteinrichtungen.

Unternehmen

Elektronische Mitarbeiterspinde für Büros, Produktionsstätten und Logistikbereiche.

Hotels

Schrank- und Aufbewahrungslösungen mit Integration in bestehende Softwaresysteme.

Bildungseinrichtungen

Schließfächer für Schulen, Universitäten und Ausbildungszentren.

Industrie

Werkzeugschränke, Materialschränke und kontrollierte Aufbewahrung.

Öffentliche Einrichtungen

Schrankanlagen in Behörden, Freizeiteinrichtungen und öffentlich zugänglichen Bereichen.


Für wen ist die Open Integration Platform gedacht?

Für alle, die ihre Schrankanlage selbst integrieren möchten

Die OIP richtet sich insbesondere an:

Systemintegratoren

Integration der Schlösser in bestehende Gebäude-, Zutritts- oder Managementsysteme.

Schrank- und Spindhersteller

Entwicklung eigener Schrankanlagen mit elektronischer PS Locks Technologie.

OEMs

Integration der Schloss-Hardware in eigene Produkte und Gesamtsysteme.

Softwareentwickler

Entwicklung eigener Anwendungen auf Basis der REST- und CAN-Schnittstellen.

Gebäudeautomation

Anbindung elektronischer Schrankanlagen an übergeordnete Gebäude- und Managementsysteme.


Von der Hardware bis zur fertigen Integration

Sie bestimmen die Systemarchitektur

PS Locks stellt die elektronische Schloss-Hardware und die offene Kommunikationsbasis bereit.

Mit der OIP steht zusätzlich ein Gateway zur Verfügung, das die Integration in moderne IP-basierte Anwendungen vereinfacht.

Damit können unterschiedliche Systemarchitekturen umgesetzt werden:

Direkte CAN-Integration

Für eigene Steuerungen und Embedded-Systeme.

OIP Gateway

Für eine schnelle Integration über Ethernet und REST API.

Web Dashboard

Für Inbetriebnahme, Diagnose und manuelle Bedienung.

Drittsystem

Für die Integration in bestehende Schrank-, Gebäude- oder Zutrittssoftware.


Technische Daten

MerkmalSpezifikation
KommunikationsbusCAN
CAN-VersionCAN 2.0A
Identifier11 Bit
Übertragungsrate50 kbit/s
Betriebssystem GatewayLinux
CAN-StackSocketCAN
Gateway-HardwareRaspberry Pi / Linux-IPC
NetzwerkEthernet / WLAN
APIREST / HTTP
API-DokumentationOpenAPI / Swagger
Live-KommunikationServer-Sent Events (SSE)
DatenbankSQLite
WeboberflächeBrowser-basiert
RFIDabhängig vom Schlossmodell
Maximale Busgrößebis zu 126 Schlösser bei entsprechender Systemadressierung

Repository & Entwicklerressourcen

Starten Sie direkt mit der Integration

Die Software und Entwicklerressourcen finden Sie im Repository:

GitHub:
https://github.com/sigar-nxp/CAN

Dort können Entwickler die verfügbaren Komponenten, Beispiele und Tests einsehen und die Integration in die eigene Systemumgebung vorbereiten.


FAQ

Können die PS Locks Schlösser direkt über CAN gesteuert werden?

Ja. Die Schlösser verfügen über eine CAN-basierte Kommunikationsschnittstelle, über die sie in kundenspezifische Steuerungen und Software integriert werden können.

Benötige ich die OIP für die CAN-Kommunikation?

Nein. Die OIP ist eine zusätzliche Gateway- und Softwareebene. Eine direkte Integration über CAN ist ebenfalls möglich.

Kann ich eine eigene Software entwickeln?

Ja. Die offene Schnittstelle ist speziell für Integratoren, OEMs und Softwareentwickler interessant, die eigene Anwendungen entwickeln möchten.

Kann ich mehrere Schlösser gleichzeitig verwalten?

Ja. Die Schlösser können über den CAN-Bus zentral angebunden werden. Die mögliche Anzahl hängt vom konkreten Busaufbau und der Systemkonfiguration ab. Die OIP unterstützt in der beschriebenen Konfiguration bis zu 126 adressierbare Schlösser pro Buslinie.

Kann ich den Zustand eines Schlosses auslesen?

Ja. Je nach eingesetztem Schlossmodell können unter anderem Riegel-, Tür- und RFID-Statusinformationen ausgelesen werden.

Gibt es eine Weboberfläche?

Ja. Die OIP verfügt über ein webbasiertes Dashboard für Inbetriebnahme, Überwachung und manuelle Steuerung.

Gibt es eine REST API?

Ja. Die OIP stellt eine HTTP-basierte REST-Schnittstelle für die Integration in externe Anwendungen bereit.

Kann ich die Schlösser in eine bestehende Gebäude- oder Schrankverwaltung integrieren?

Ja. Über CAN oder die OIP REST API können die Schlösser in übergeordnete Systeme integriert werden.

Welche Hardware benötige ich für die OIP?

Typischerweise einen Raspberry Pi oder Linux-basierten Industrie-PC mit CAN-Schnittstelle sowie eine Netzwerkverbindung.


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Support

Open Source Ansprechpartner: Günther Sutterlüty, Mobil: +43 664 17 22 900, s@pslocks.com

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